Gerade für Angstpatienten eignet sich die All-on-Four Methode zum Einbringen von Zahnimplantaten

All-On-4

Feste Zähne an einem Tag in Lingen

 

Die Zahnmedizin entwickelt sich konstant weiter, besonders in den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Techniken zur Marktreife geführt. Das Ziel ist es dabei, die Behandlungen weitestgehend schmerzfrei, sicher und möglichst erfolgreich zu gestalten. War vor einigen Jahren eine herausnehmbare Vollprothese die einzige vorhandene Lösung, so lassen sich Zähne heute auf einfache und schnelle Weise ersetzen.

Im Fachbereich Implantologie bietet das All-on-4-Verfahren genau diese Vorteile, da es durch moderne Technik und Behandlungsmethoden beste Ergebnisse im Bereich Zahnersatz ermöglicht.
Gerne informieren wir Sie auf dieser Seite umfangreich über alle Details dieser Behandlungsart für festsitzenden Zahnersatz.

Was versteht man unter dem All-on-4-Verfahren?

Wie der Name schon verrät, basiert das Verfahren auf dem Einsatz von vier Implantaten.
Diese werden bei Bedarf jeweils in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt, teilweise können im Oberkiefer allerdings 6 Stück eingesetzt werden. Durch einen bestimmten Winkel und einer exakt bestimmten Positionierung im Kiefer, bieten diese Implantate die notwendige Stabilität. Dabei liegen die Implantate leicht schräg im Seitenzahnbereich.
Zumeist wird die Methode bei größeren zahnlosen Bereichen angewandt. Der Vorteil im Vergleich zu älteren Techniken ist die deutlich reduzierte Anzahl an notwendigen Implantaten. Patienten profitieren somit von einer deutlich kürzen Operationszeit, bei gleichbleibend sicherem Halt der Implantate.

Zudem bleibt, im Gegensatz zu einer Vollprothese, der Gaumen frei. Klagen viele Patienten bei einer Vollprothese über Kau-, Sprach- oder Schluckbeschwerden, so treten diese Einschränkungen beim All-on-4-Verfahren fast nie auf. So werden weder der Gefühlsnerv im Unterkiefer noch die Kieferhöhle im Oberkiefer berührt. Durch die optimale Passform und die fast natürliche Ästhetik nehmen die Patienten die Implantate fast nicht wahr. Insbesondere sobald der abschließende Zahnersatz eingesetzt wird, spürt der Patient quasi keinen Unterschied zu natürlichen Zähnen mehr. Dieser wird nach einer Einheilungszeit von circa drei bis vier Monaten eingesetzt.

Wie läuft eine All-on-4-Behandlung ab?

In einem ersten Schritt beraten wir Sie ausführlich über die Möglichkeiten und Chancen einer All-on-4-Behandlung. Auf dieser Basis erstellen wir einen Heil- und Kostenplan, damit Sie auch in diesem Bereich voll Transparenz erhalten.

Die Grundlage einer optimal ablaufenden All-on-4-Behandlung ist die gründliche Planung vorab, bei der modernste Diagnose-Methoden zum Einsatz kommen. Mit einem 3D-Röntgenbild und einem Abdruck des Kiefers verschaffen wir uns einen ersten Eindruck über den Zustand Ihres Kiefers und Gebisses. Mit einer Planungssoftware prüfen wir, welche Position am Kiefer sich am besten für die Implantate eignet. Dabei muss geprüft werden, ob die Knochensubstanz im Kiefer ausreichend ist oder ob gegebenenfalls auf eine Knochenaufbauoperation zurückgegriffen werden muss. Dies leistet der sogenannte Digitale Volumentomograph (kurz DVT). Relevant ist dabei zum einen die Höhe sowie die Breite des vorhandenen Kieferknochens.

An dieser Stelle muss aber festgehalten werden, dass All-on-4-Implantate deutlich weniger vorhandene Knochensubstanz benötigen als herkömmliche Implantate.

Was versteht man unter der navigierten Implantologie?

Die Planung des Eingriffs durch Röntgenaufnahmen ermöglicht auch die Erstellung einer OP-Schablone. Diese gewährleistet eine optimale Schnittführung während der OP und zeigt die exakte Stelle für das Einsetzen des Implantats an.
Die sogenannte navigierte Implantologie sorgt somit für einen verhältnismäßig schonenden Eingriff, der sich dementsprechend auch für Angstpatienten eignet.

Wie ist der weitere Ablauf beim All-on-4-Verfahren?

Nach der umfangreichen Vorbereitung beginnen wir mit dem Einsetzen der Implantate. Dabei wird zunächst geprüft, ob nicht mehr erhaltungswürdige Zähne entfernt werden müssen. Diese werden in einem späteren Schritt durch perfekt angepasste, künstliche Zähne ersetzt.

Im nächsten Schritt werden die Implantate an den zuvor geplanten Stellen eingebracht. Wie bereits erwähnt, ist die Besonderheit der Methode, dass pro Zahnborgen jeweils nur 4 Implantate benötigt werden. Es kann allerdings vorkommen, dass im Oberkiefer 6 Implantate zum Einsatz kommen, um für zusätzliche Stabilität zu sorgen.
Die seitlichen Implantate werden dabei in einem Neigungswinkel von 30 Grad in den Kiefer eingebracht. Darin begründet sich auch die hohe Stabilität der Implantate, die Schrägstellung stützt das jeweils andere Implantat. Somit halten die Implantate auch bei geringer Knochensubstanz sicher. Dessen Stabilisierungseffekt wird zu einem großen Teil von den geneigten Implantaten übernommen.

Auf diese künstlichen Zahnwurzeln wird dann das Provisorium aufgeschraubt. Sie verlassen somit unsere Praxis nach nur einer Sitzung mit neuen, festen Zähnen. Ein zweiter Termin findet dann noch einmal nach etwa drei bis vier Monaten statt. Dies hängt vom Erfolg der Einheilung ab.

Welche Patienten profitieren vom All-on-4-Verfahren?

Der große Vorteil in der Verwendung des All-on-4-Verfahren ist die Tatsache, dass es auch angewendet werden kann, wenn wenig Knochensubstanz vorhanden ist. Der langwierige Prozess des Knochenaufbaus fällt somit zumeist weg. Im Vergleich zu anderen Verfahren ist der Eingriff zudem relativ schonend. Durch die exakte Planung im Vorfeld kann der Eingriff perfekt vorbereitet werden. Somit wird der Ablauf stark beschleunigt und das umgebene Gewebe wird z.B. durch die OP-Schablone geschont.

Damit wird auch für Angstpatienten das Einsetzen von Implantaten ermöglicht.
Auch bei Patienten, die unter Diabetes, Osteoporose und weiteren Vorerkrankungen leiden, ist der Eingriff möglich. Ob die Methode auch für Sie geeignet ist, klären wir mit Ihnen im Vorfeld in einem ausführlichen, verständlichen Gespräch.

Alle Vorteile auf einen Blick:

Egal ob im Vergleich zu einer festsitzenden oder herausnehmbaren Prothese – das All-on-4-Verfahren bietet zahlreiche Vorteile. So sitzen die Implantate sehr fest ohne, wie bereits erwähnt, das Gefühl im Mundraum einzuschränken. So fällt Beispielsweise die störende Gaumenplatte im Oberkiefer weg, die, wie zahlreiche Betroffene berichten, die Sprachfähigkeit und den Geschmack einschränken. Der richtige Sitz gewährleistet, insbesondere im Vergleich zu herausnehmbaren Prothesen, dass es im Mundraum nicht zu Rötungen oder Entzündungen kommt.

  • Festsitzender Zahnersatz
  • Kurze Behandlungsdauer und Einheilungszeit
  • Verschiedene Narkosemöglichkeiten
  • Sofort maximaler Halt
  • Kein zweiter Operationstermin erforderlich
  • Meist kein Knochenaufbau erforderlich
  • Gaumenfreie Lösung durch individuell angefertigte Brücken
  • kürzere Behandlungszeit und geringere Kosten als bei der konventionellen Implantation
  • auch mit herausnehmbarem Zahnersatz möglich

Nach der erfolgreichen Behandlung sollten Sie die Nachsorge nicht außer Acht lassen. Diese erfordert eine gründliche Mundhygiene und Pflege Ihres implantatgetragenen Zahnersatzes sowie regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt. Nach vollständiger Einheilung empfiehlt sich eine halbjährliche Kontrolle, einschließlich der Abnahme und Reinigung Ihrer Zähne.

Welche Risiken birgt das All-on-4-Verfahren?

Die meisten Risiken unterscheiden sich nicht zu denen anderer Implantologie-Verfahren. Für Raucher gilt, dass allgemein die Haltbarkeit von Implantaten als geringer anzusehen ist. Für diese Gruppe gilt, dass sie unbedingt regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen sollten.
Generell gilt, dass das Einsetzen einer Brücke ein hohes Maß an Zahnhygiene erfordert, so auch für das All-on-4-Verfahren. Sollte dem Eingriff eine Strahlenbehandlung vorausgegangen sein, so sollte mindestens eine Wartezeit von einem Jahr eingehalten werden.

Um weitere mögliche Risikofaktoren auszuschließen, führen wir ein ausführliches Vorabgespräch mit Ihnen. Dort können mögliche Vorerkrankungen oder regelmäßige Medikamenteneinnahmen abgefragt werden.

All-on-4-Verfahren in Lingen – Zahnarztpraxis Dr. Dietzel

Patienten mit Zahnverlust können bereits nach einem Tag Behandlung wieder strahlend lächeln und richtig zubeißen. Davon können Sie sich in unserer Praxis überzeugen. Durch regelmäßige Fortbildungen und jahrelange Erfahrungen bieten wir Behandlungen auf höchstem Niveau und aktuellem Stand der Technik an. Wir versprechen Ihnen feste Zähne an einem Tag. Sie kommen morgens zu uns und verlassen unsere Praxis abends mit einer festen, implantatgetragenen, provisorischen Brücke, die Sie sofort belasten können.

Verlassen Sie sich dabei auf unsere jahrelange Erfahrung im Bereich der Implantologie. Wir setzen selbstverständlich auf modernste Technik und hochwertige Materialien.
Bei uns arbeiten der Implantologe, der Zahntechnikmeister, ein Anästhesist und die Assistentin seit Jahren Hand in Hand als eingespieltes Team. Wir sorgen für einen sicheren und schmerzarmen Eingriff!

Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne vorab zum Thema All-on-4, rufen Sie uns an unter der 0591 - 316 630 002.